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Heft von Horst Oberkampf über Evangeliare im Tur Abdin - Beispiele u. Besprechungen des Heftes PDF Drucken E-Mail
ImageHingewiesen wird auf eine Broschüre über den Tur Abdin, die Horst Oberkampf im März 2007 herausgegeben hat. "Evangeliare im Tur Abdin - Bilder, Gedanken, Besinnungen". Beispiele und Besprechungen sind hier einzusehen.

 

Bestellung: per email an Horst Oberkampf Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Kosten pro Heft 6,00 EURO plus Versand

 

 

 

Beispiele aus dem neuen Heft von Horst Oberkampf: Bilder und Besinnungen aus Evangeliaren des Tur Abdin

 

Inhaltsverzeichnis

2 Grußworte der Erzbischöfe aus dem Tur Abdin
7 Einführung
11 Ankündigung der Geburt Jesu an Maria (Hah)

13 Geburt Jesu (Hah)

17 Taufe Jesu (Mardin)

20 Einzug Jesu in Jerusalem(Idil)

24 Das letzte Abendmahl Jesu(Mardin)

27 Das Kreuz - Urzeichen der Christen(Hah)

31 Kreuzigung Jesu (Mardin)

35 Auferstehung (Mardin)

39 Himmelfahrt Jesu (Idil)

43 Pfingsten (Mardin)

47 Apostelkommunion (Mardin)

53 Die vier Evangelisten (Anhil und Idil)

56 Syrisches Kreuz (Mardin)

58 Das Evangeliar von Hah aus dem Jahr 1227

65 Einige Hinweise zum Tur Abdin

74 Reihenfolge der Bilder und Photos

Innenseite: Ostergebet aus dem Orient


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Letztes Abendmahl Jesu mit seinen Freunden - aus Evangeliar des Diskoros Theodoros (1222-1282), Mardin



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Jesus feiert mit seinen Freunden Eucharistie und Abendmahl; es ist das letzte vor seiner Passion.

Da sitzen sie, dicht gedrängt um einen Tisch, Jesus und neben ihm seine Freunde, die ihm nachfolgten und seine Nähe suchten. Brot liegt vor jedem und in der Mitte des Tisches ein Fisch. Es war Abend, so heißt es in den biblischen Berichten. Und der Abend und die Nacht sind nach biblischem Verständnis der Beginn von etwas Neuem,

Anfang des neuen Tages.
Auch Judas ist an diesem Abend eingeladen. Er hatte sich als Verräter Jesu eigentlich aus der Runde selbst ausgeschlossen. Doch Jesus holt ihn wieder ins Boot. „Mein Freund, warum bist du gekommen?“, fragte ihn Jesus im Passionsbericht des Matthäus. Das ist Evangelium! Jesus spricht seinen Widersacher mit „Freund“ an. Er hält an ihm fest, zerbricht alle Vorurteile und schafft auf diese Weise Frieden mit Judas. Eindrucksvoll! Und Jesus brach das Brot - nehmt! Das ist die Vorgabe Jesu, der Schritt auf uns zu. Vor der Aufgabe steht die Gabe, das Angebot, die Einladung.
"Nehmt", so heißt sein erstes Wort.
Nehmt, das ist mein Leib - das bin ICH, sagt Jesus weiter. Ich bin für euch,
was das Brot für euch ist: LEBEN. Brot ist elementar, lebensnotwendig -
so bin ich für euch, sagt Jesus seinen Freunden. Wer mit anderen das Brot teilt, gibt ihnen zu verstehen: Wir gehören zusammen, wir brauchen einander, wir sind eine Gemeinschaft. Das Brot, das wir teilen beim Abendmahl, bei der Eucharistie lebt von der Verheißung Jesu: Wenn ihr das Brot brecht, bin ich mitten unter euch. Es ist Zeichen und Wirklichkeit in einem: Vergebung und Versöhnung für euch.
So erzählt es unsere Bibel, so erzählt es unser Bild aus Mardin. So erzählt es das Bild allen, die auf diese Botschaft hören, unabhängig davon, zu welcher Kirche sie gehören.

Denn: Das Abendmahl trennt nicht, wie Jesus es gefeiert hat; es schließt nicht aus, sondern ein. Es bietet Gemeinschaft an und Versöhnung - mitten unter uns. So sollen und dürfen wir es feiern, auch heute noch, wenn wir in der Spur Jesu bleiben. Aber halten wir sie noch oder gehen wir nicht schon längst eigene Wege?

 

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Auferstehung Jesu Christi - aus dem Evangeliar von Dioskoros Theodoros (1222-1282), Mardin

 


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Ostern beginnt mit der „Osternacht“ – Christen auf der ganzen Welt feiern die Auferstehung Jesu in festlichen Gottesdiensten. Die neue Osterkerze wird entzündet und in die dunkle Kirche getragen. Die Feier gipfelt in dem Ruf: Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden – christos anästemi, Christus resurrexit, Christ is risen, qōm mōran men qabro.

Am Ostermorgen ist für mich der Ort zunächst auf dem Friedhof, bevor dann im Gottesdienst in der Kirche das Halleluja, der Lobpreis vollmundig erklingt. Ostern auf dem Friedhof - also an dem Ort, wo unsere Lieben liegen, die uns vorausgegangen sind. Wir alle werden einmal, wenn Gott uns ruft, hier unsere letzte Ruhe und Gottes Frieden finden.

Ostern wird zunächst auf dem Friedhof gefeiert, weil Ostern Gottes unüberhörbares JA zum Leben ist. Nicht der Tod ist das letzte, das unsere Welt regiert, auch wenn wir alle einmal gehen müssen – das LEBEN soll und darf die Welt regieren, das sagt uns die Botschaft von Ostern. Das Leben geht weiter!

„Der Tod ist verschlungen in den Sieg“, sagte der Apostel Paulus. Die Auferstehung Jesu Christi hat diese neue Wirklichkeit an den Tag gebracht – ein für alle mal. „Siehe, das Alte ist vergangen, alles ist neu geworden“, heißt es im 2. Brief an die Korinther.

Wie ein Sieger steht Jesus da, so hat ihn der syrische Künstler gemalt – in der einen Hand den Siegesstab, mit der anderen Hand zieht er einen Menschen ans Licht und befreit ihn zum neuen Leben. Es wird Adam sein. Ostern ist das Grunddatum unseres Glaubens und unseres Lebens.

Christen sind dem Leben verpflichtet. Sie stehen auf gegen alles, das das Leben einengt. Sie protestieren gegen Gewalt, die das Leben zerstört, und gegen das Unrecht, das Menschen das Leben nimmt. Sie gestalten die Welt mit, dass sie menschlicher und freundlicher wird.
In einem Osterlied aus unseren Tagen singen wir:

Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden!
Die Nacht ist vorbei: Christ ist erstanden!
Die Sonne geht auf.
Vergessen sind Ängste,
Not Kummer und Schmerzen,
wir atmen freier
und singen von Herzen:
Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden!
Die Nacht ist vorbei.

Text: Hans Martin Rauch 1980 – im Evang. Gesangbuch der Evang. Landeskirche für Württemberg Nr. 550, Vers 1


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Schmuckseite mit Verzierungen aus dem Evangeliar von Hah

 

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Im folgenden sind einige Besprechungen abgedruckt, die in Zeitschriften zu finden waren:

1. Besprechung der Broschüre von Christian Buchholz in a+b (Arbeit und Besinnung) Zeitschrift für Pfarrer und Pfarrerinnen in der Ev. Landeskirche in Württemberg Nr. 4, Februar 2008

 

Horst Oberkampf, Evangeliare der Syrisch-Orthodoxen Kirche im Tur Abdin – Bilder, Gedanken, Besinnungen, Bad Saulgau 2007, Bestelladresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 6 Euro

„Spirituelle Anstöße und Angebote“ aus dem uralten Zentrum des christlichen Glaubens im Osten der Türkei und Norden des Irak (dem „Tur Abdin“) vermittelt Horst Oberkampf, ehemals Studienleiter an der Akademie Bad Boll und Pfarrer in Bad Schussenried. Seit langem schon engagiert er sich mit einer Solidaritätsgruppe in Oberschwaben für die Unterstützung der Syrisch-Orthodoxen Gemeinden im Tur Abdin. Nicht Kunst- oder Kulturgeschichte stehen hier im Vordergrund sondern die tiefe und bewegende Begegnung mit Quellen unseres Glaubens, die uns unbekannt – weil historisch kaum zugänglich – und fremd – weil in der protestantischen Theologie „belastet“ - sind. Wunderbare Bilder aus Evangeliaren des 13. und 19.Jahrhunderts sprechen uns in ihrer spirituellen Ausdruckskraft an und berühren einen Urgrund religiöser Bildung.

 

 

Dass Oberkampf mit dem kleinen Bildheft den christlichen Freunden und Freundinnen in dieser bedrohten und fast vergessenen Weltgegend einen großen Dienst erweist, drücken die Grußworte der beiden dortigen Erzbischöfe aus. Das Heft wird gerade in einer Zeit der offensichtlichen Verfolgung mancher christlicher Minderheitsgruppen in der Türkei publiziert und stellt so ein bescheidenes, aber beredtes Signal der gebotenen Freundschaft unter Christenmenschen dar. Es kann auch ein Erinnerungszeichen an wertvolle Traditionsströme und an Menschenwürde sein, die von Kultur und Religion geprägt wird.Das Heft eignet sich gut als Präsent in der Kirchengemeinde.

Christian Buchholz

 

 

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2. Prof. Hans Hollerweger, Linz, Mit-Verantwortlicher der "Initiative Christlicher Orient (ICO), Vorsitzender der "Freunde des Tur Abdin" und langjähriger Mit-Verantwortlicher der "Solidaritätsgruppe Tur Abdin" (zusammen mit Horst Oberkampf) schrieb in der Zeitschrift ICO im Mai 2007 (7. Jahr,Nr. 26) auf der Seite 15 die folgende Besprechung über die Broschüre "Evangeliare der Syrisch Orthodoxen Kirche im Tur Abdin - Bilder, Gedanken, Besinnungen":

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" Himmelfahrt Jesu" 1227 Evangeliar Hah

3. Das österreichische Bibliothekswesen in Salzburg, Herr Hanns Sauter schrieb folgende Besprechung:

 

 

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 4. Mai 2010 )
 
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